{"id":1355,"date":"2025-02-07T12:34:54","date_gmt":"2025-02-07T12:34:54","guid":{"rendered":"https:\/\/aiqunited.com\/?post_type=editorial&#038;p=1355"},"modified":"2025-02-11T10:37:36","modified_gmt":"2025-02-11T10:37:36","slug":"wesentliche-steuerliche-aenderungen-ab-2025","status":"publish","type":"editorial","link":"https:\/\/aiqunited.com\/de\/editorial\/wesentliche-steuerliche-aenderungen-ab-2025\/","title":{"rendered":"Wesentliche steuerliche \u00c4nderungen ab 2025"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab dem Jahr 2025 treten in Deutschland mehrere steuerrechtliche \u00c4nderungen in Kraft. Die aus unserer Sicht wichtigsten \u00c4nderungen f\u00fcr luxemburgische Investmentfondsstrukturen haben wir nachfolgend zusammengefasst. Dies umfasst unter anderem die Erweiterung der Wegzugsbesteuerung auf Anteile an Investmentfonds, die Einf\u00fchrung der E-Rechnungspflicht sowie eine Ausweitung der Berichtigungspflichten bei Betriebspr\u00fcfungen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-1d1a0b08c6a4d3300e4518cbeed9101b wp-block-paragraph\" style=\"color:#202464\"><strong>1. Wegzugsbesteuerung: Erweiterung auf Investmentfonds<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Jahressteuergesetz 2024, welches am 5. Dezember 2024 im Bundesgesetzblatt I verk\u00fcndet wurde und ab dem 1. Januar 2025 in Kraft getreten ist, wird die Wegzugsbesteuerung auf Anteile an (Spezial-) Investmentfonds ausgeweitet. Die Wegzugsbesteuerung nach \u00a7 6 Abs. 1 Satz 1 AStG ist anwendbar auf Anteile an Investmentfonds in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft im Sinne des<br>\u00a7 17 EStG, deren Beteiligung mindestens 1 % betr\u00e4gt. Mit der Erweiterung des Investmentsteuergesetzes (InvStG) in \u00a7 19 Abs. 3 und \u00a7 49 Abs. 5 wurde die Vorschrift des \u00a7 6 AStG nachgebildet. Dies bedeutet, dass ab dem 1. Januar 2025 auch f\u00fcr Anteile an (Spezial-)Investmentfonds, die im Privatverm\u00f6gen gehalten werden, die Regelungen zur Wegzugsbesteuerung gelten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wegzugsbesteuerung wird gem\u00e4\u00df \u00a7 19 Abs. 3 Nr. 2 InvStG bei Anteilen an in- und ausl\u00e4ndischen Investmentfonds nach Kapitel 2 des InvStG ausgel\u00f6st, wenn Anleger Anteile im Wert von mindestens 500.000 Euro besitzen oder innerhalb der letzten f\u00fcnf Jahre mittelbar oder unmittelbar mindestens 1 % der Investmentanteile gehalten haben. F\u00fcr Anteile an Spezialinvestmentfonds nach Kapital 3 des InvStG sieht \u00a7 49 Abs. 5 InvStG keine derartigen Grenzen vor. Infolgedessen unterliegen Anteile an Spezial-Investmentfonds der Wegzugsbesteuerung unabh\u00e4ngig vom Wert der gehaltenen Anteile oder der H\u00f6he des Anteilsbesitzes. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ziel dieser Ma\u00dfnahme soll es sein, bestehende Steuerl\u00fccken zu schlie\u00dfen und die Verlagerung gr\u00f6\u00dferer Verm\u00f6genswerte ins Ausland steuerlich zu erfassen. Personen, die unter die Regelung fallen, k\u00f6nnen eine anteilige Stundung der Steuer \u00fcber sieben Jahre beantragen. Bei R\u00fcckkehr nach Deutschland entf\u00e4llt die Wegzugssteuer r\u00fcckwirkend.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-124361305cdd6dda9cae7cf6b6f0c3b8 wp-block-paragraph\" style=\"color:#202464\"><strong>2. E-Rechnung: Pflicht f\u00fcr Unternehmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab dem 1. Januar 2025 wird in Deutschland die Nutzung der elektronischen Rechnung (E-Rechnung) f\u00fcr inl\u00e4ndische B2B-Ums\u00e4tze eingef\u00fchrt. Diese neue Regelung soll dazu beitragen, den Umsatzsteuerbetrug zu bek\u00e4mpfen und die Mehrwertsteuerl\u00fccke zu verringern. Die E-Rechnung muss der europ\u00e4ischen Norm EN 16931 entsprechen, und Formate wie ZUGFeRD 2.x und XRechnung sind zul\u00e4ssig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unternehmen sind ab dem 1. Januar 2025 verpflichtet, den Empfang und die Verarbeitung von E-Rechnung im B2B-Gesch\u00e4ftsverkehr f\u00fcr im Inland steuerbare Ums\u00e4tze &#8211; ohne vorherige Zustimmung des Empf\u00e4ngers sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einf\u00fchrung der Ausstellung von E-Rechnungen erfolgt schrittweise. Bis zum 31. Dezember 2026 d\u00fcrfen Rechnungen weiterhin in Papierform oder mit Zustimmung des Empf\u00e4ngers in einem anderen elektronischen Format (z.B. PDF) ausgestellt werden. Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro m\u00fcssen ab 2027 ausschlie\u00dflich E-Rechnungen ausstellen. F\u00fcr kleinere Unternehmen gibt es \u00dcbergangsfristen bis Ende 2027. Ab 2028 wird die E-Rechnung f\u00fcr alle Unternehmen verbindlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Unternehmen in Deutschland bedeutet die Umstellung, dass sie ihre Systeme so ausrichten m\u00fcssen, dass sie sowohl den Empfang als auch die Verarbeitung und Ausstellung von E-Rechnungen erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da auch Vermieter als Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes gelten, sind unter anderem auch deutsche Immobiliengesellschaften verpflichtet, ab 1. Januar 2025 E-Rechnungen zu empfangen und auszustellen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-b7b539597bf909c32bcfb5cc72aa2b43 wp-block-paragraph\" style=\"color:#202464\"><strong>3.<\/strong> <strong>Erweiterung der Berichtigungspflichten durch \u00a7 153 Abs. 4 AO<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Einf\u00fchrung des neuen \u00a7 153 Abs. 4 der Abgabenordnung (AO) im Rahmen des DAC7-Umsetzungsgesetzes wird die Anzeige- und Berichtigungspflicht f\u00fcr nat\u00fcrliche Personen, Personengesellschaften und K\u00f6rperschaften erheblich erweitert. Diese Regelung betrifft insbesondere die Auswirkungen von Betriebspr\u00fcfungen auf nicht gepr\u00fcfte Steuer- und Feststellungserkl\u00e4rungen. Nat\u00fcrliche Personen und Gesellschaften bzw. deren steuerliche Berater sind k\u00fcnftig verpflichtet, Feststellungen einer Au\u00dfenpr\u00fcfung auf alle anderen vom Finanzamt ungepr\u00fcften bzw. (noch) nicht veranlagten Steuer- und Feststellungserkl\u00e4rungen zu \u00fcbertragen und diese gegebenenfalls zu berichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zu den bisherigen Vorschriften nach \u00a7 153 Abs. 1 AO erfordert \u00a7 153 Abs. 4 AO keine positive Kenntnis der steuerpflichtigen Person \u00fcber eine etwaige Fehlerhaftigkeit der Steuer- bzw. Feststellungserkl\u00e4rung. Stattdessen wird eine Nachforschungspflicht eingef\u00fchrt, wodurch nat\u00fcrliche Personen und Gesellschaften verpflichtet werden, die Auswirkungen von Pr\u00fcfungsfeststellungen auf ungepr\u00fcfte Steuerperioden oder Steuerarten eigenst\u00e4ndig zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neue Berichtigungspflichten gem\u00e4\u00df \u00a7 153 Abs. 4 AO gilt erstmals f\u00fcr Steuern, die nach dem 31.\u00a0Dezember 2024 entstehen. Dar\u00fcber hinaus findet die Berichtigungspflicht auch auf vor dem 1.\u00a0Januar 2025 entstandene Steuern Anwendung, wenn f\u00fcr diese Steuern eine Pr\u00fcfungsanordnung bekanntgegeben wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sofern luxemburgische Fonds oder von ihm gehaltene Personen- oder Kapitalgesellschaften einer Betriebspr\u00fcfung in Deutschland unterliegen, sind Sie k\u00fcnftig verpflichtet, etwaige Auswirkungen der Pr\u00fcfungsfeststellungen auf ungepr\u00fcfte Steuer- und Feststellungserkl\u00e4rungen zu ermitteln und unaufgefordert eine berichtigte Erkl\u00e4rung abzugeben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-73ade59f50b1838b1c0fc2822e346c50 wp-block-paragraph\" style=\"color:#202464\"><strong>4. \u00c4nderungen bei der Teilfreistellung f\u00fcr Investmentanteile<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a7 20 Abs. 4 InvStG wurde eingef\u00fchrt, um sowohl privaten als auch betrieblichen Anlegern die M\u00f6glichkeit zu geben, im Rahmen des Veranlagungsverfahrens auf Antrag den Nachweis \u00fcber die Voraussetzung f\u00fcr eine Teilfreistellung der Ertr\u00e4ge aus Investmentfonds zu erbringen. Investoren in Aktien-, Immobilen und Mischfonds k\u00f6nnen von einer teilweisen Steuerbefreiung der Ertr\u00e4ge aus solchen Fonds profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab 2025 treten jedoch wesentliche \u00c4nderungen in Kraft: Mit den \u00c4nderungen im \u00a7 20 Abs. 4 InvStG und der Einf\u00fchrung des neuen \u00a7 20 Abs. 4a InvStG reagiert der Gesetzgeber auf bestehende Missbrauchsm\u00f6glichkeiten im Bereich der Teilfreistellung, bei denen positive Ertr\u00e4ge steuerlich beg\u00fcnstigt und Verluste voll abgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuk\u00fcnftig wird die Geltendmachung von Teilfreistellungen strikter geregelt: Anleger, die Verluste von mehr als 500 Euro aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Investmentanteilen oder eine Teilwertabschreibung geltend machen, m\u00fcssen umfassende Nachweise f\u00fcr den gesamten Besitzzeitraum der betroffenen Investmentanteile vorlegen, sofern der Nachweis der Teilfreistellung im Vorjahrerbracht wurde. Diese Nachweispflicht gilt unabh\u00e4ngig von zwischenzeitlichen Verk\u00e4ufen oder fiktiven Ver\u00e4u\u00dferungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders hervorzuheben sind die neuen S\u00e4tze 3 bis 5 in Abs. 4, die festlegen, dass der Anleger im Falle von Verlusten oder Wertminderungen, die in der Steuererkl\u00e4rung geltend gemacht werden, zus\u00e4tzlich eine Steuerbescheinigung oder Verlustbescheinigung, die von der jeweiligen depotf\u00fchrenden Stelle ausgestellt wird, im Rahmen der Veranlagung vorlegen muss. Fehlt dieser Nachweis, kann das Finanzamt den h\u00f6chsten vom Anleger nachgewiesenen Teilfreistellungssatz auf die Verluste anwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a7 20 Abs. 4a InvStG r\u00e4umt dem Finanzamt bei Verlusten aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Investmentanteilen die M\u00f6glichkeit ein, selbst Nachweise \u00fcber die \u00dcberschreitung der Aktienfonds- oder Mischfonds-Kapitalbeteiligungsquote oder Immobilienfonds- oder Auslands-Immobilienfondsquote und die R\u00fccknahmepreise zu f\u00fchren, sollte der Anleger diese nicht erbringen k\u00f6nnen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Finanzamt jederzeit in der Lage ist, die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Anwendung der Teilfreistellung zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-95863cfbc8ad1cb01007c56601274364 wp-block-paragraph\" style=\"color:#202464\"><strong>5. \u00c4nderungen bei der Besteuerung von Ertr\u00e4gen aus Spezial-Investmentfonds<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab 2025 k\u00f6nnen Ertr\u00e4ge aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Miet- und Pachtzinsforderungen gem\u00e4\u00df \u00a7 21 EStG sowie aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften gem\u00e4\u00df \u00a7 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG (z.B. Kryptow\u00e4hrungen wie Bitcoin oder Ethereum) bei Spezial-Investmentfonds nicht l\u00e4nger steuerfrei thesauriert werden. Diese Ertr\u00e4ge werden stattdessen als aussch\u00fcttungsgleiche Ertr\u00e4ge behandelt und unterliegen somit der j\u00e4hrlichen Besteuerung auf Ebene der Anleger.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-b3f8277dfe66a5f40baecc7f21123587 wp-block-paragraph\" style=\"color:#202464\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-8e39be030c0d1a9e795293e1c924743b wp-block-paragraph\" style=\"color:#202464\"><strong>Weitere im Jahr 2024 beschlossene steuerliche \u00c4nderungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Bestimmung des \u00a7 1 Abs. 3d AStG findet gem\u00e4\u00df \u00a7 21 Abs. 1a AStG keine Anwendung auf Aufwendungen, die bis zum 31. Dezember 2024 entstehen und auf Finanzierungsbeziehungen beruhen, welche vor dem 1. Januar 2024 vertraglich vereinbart wurden und deren Umsetzung bereits vor diesem Datum begonnen hat;<\/li>\n\n\n\n<li>Der Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale nach \u00a718 InvStG wurde mit BMF-Schreiben vom 10. Januar 2025 auf 2,53 % festgelegt.<\/li>\n\n\n\n<li>Ab dem Veranlagungszeitraum 2025 wird die maximal zul\u00e4ssige Bruttoleistung f\u00fcr die Steuerbefreiung nach \u00a7 3 Abs. 72 EStG im Hinblick auf Eink\u00fcnfte aus dem Betrieb von Photovoltaikanlagen f\u00fcr alle Geb\u00e4udearten einheitlich auf 30 kWp angehoben. Die Grenze von 100 kWp pro Person oder Mitunternehmerschaft bleibt hingegen unver\u00e4ndert bestehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Abwicklungsfrist f\u00fcr Investmentfonds, innerhalb derer Aussch\u00fcttungen als steuerfreie Kapitalr\u00fcckzahlungen gelten, wird gem\u00e4\u00df \u00a7 17 Abs. 1 S. 4 InvStG von f\u00fcnf auf zehn Kalenderjahre verl\u00e4ngert. Diese Anpassung erfolgt, um den realen Abwicklungszeitr\u00e4umen gerecht zu werden, insbesondere bei Immobilienfonds, die oftmals l\u00e4nger als f\u00fcnf Jahre in Anspruch nehmen. Die Verl\u00e4ngerung stellt sicher, dass Aussch\u00fcttungen in dieser Zeit weiterhin steuerfrei als Kapitalr\u00fcckzahlungen behandelt werden, ohne dass eine Besteuerung erfolgt. Die Regelung hat r\u00fcckwirkende Wirkung und erfasst auch bereits abgeschlossene Abwicklungsprozesse, bei denen die f\u00fcnfj\u00e4hrige Frist bis zum 31. Dezember 2023 abgelaufen ist.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr Wirtschaftsjahre, in denen Steuern nach dem 31. Dezember 2024 entstehen, oder f\u00fcr solche mit Pr\u00fcfungsanordnungen nach dem 31. Dezember 2024, sind Verrechnungspreisdokumentationen bei Betriebspr\u00fcfungen unaufgefordert innerhalb von 30 Tagen vorzulegen \u2013 eine Verk\u00fcrzung der bisherigen Frist von 60 Tagen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit unserem Newsletter vom 17. Juli 2024 haben wir Sie \u00fcber den vom Bundesministerium der Finanzen ver\u00f6ffentlichten Diskussionsentwurf eines Gesetzes zur F\u00f6rderung von Investitionen durch Fonds in erneuerbare Energien und Infrastruktur informiert. Zwischenzeitlich wurden die \u00c4nderungen in einen Regierungsentwurf zum Zweiten Zukunftsfinanzierungsgesetz eingebracht. Ein Beschluss des Bundestages \u00fcber das Zweite Zukunftsfinanzierungsgesetz steht derzeit noch aus. Selbstverst\u00e4ndlich werden wir Sie weiterhin zeitnah \u00fcber den Fortschritt und m\u00f6gliche \u00c4nderungen informieren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-95a1db493a1629bc147589fb0f35b663 wp-block-paragraph\" style=\"color:#202464\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ab 2025 in Kraft tretenden Steuerrechts\u00e4nderungen stellen Privatpersonen und Unternehmen vor neue Herausforderungen. Insbesondere die Einf\u00fchrung der E-Rechnungspflicht erfordert eine sorgf\u00e4ltige Anpassung der internen Prozesse, w\u00e4hrend die Ausweitung der Wegzugsbesteuerung auf Anteile an Investmentfonds zus\u00e4tzliche Planungs-und Pr\u00fcfungsma\u00dfnahmen bei einem Wegzug aus Deutschland erforderlich macht. Zudem ist durch die Berichtigungspflicht nach Au\u00dfenpr\u00fcfungen fr\u00fchzeitige und umfassende \u00dcberpr\u00fcfung der den Pr\u00fcfungsfeststellungen zugrunde liegenden Sachverhalte, um etwaige<br>steuerstrafrechtliche Konsequenzen zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Z\u00f6gern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie R\u00fcckfragen haben oder Unterst\u00fctzung bei der Umsetzung dieser Neuerungen ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/aiqunited.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Jahressteueranderungen_0302.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Download PDF<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":1360,"template":"","class_list":["post-1355","editorial","type-editorial","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wesentliche steuerliche \u00c4nderungen ab 2025 - Aiqunited<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/aiqunited.com\/de\/editorial\/wesentliche-steuerliche-aenderungen-ab-2025\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wesentliche steuerliche \u00c4nderungen ab 2025 - Aiqunited\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ab dem Jahr 2025 treten in Deutschland mehrere steuerrechtliche \u00c4nderungen in Kraft. 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